Hessen: Geschichte einer Grenze

Eines gleich vorweg: Von allen meinen „kurzen“ Trips, war diese Reise nicht nur eine der Aufregendsten, sondern auch eine der Herausforderndsten.

Ein besonderes Abenteuer mit einer besonderen Bike Gruppe

Für das Magazin RADtouren war ich Ende Juli im schönen Hessen Land. Ich durfte die „verrückten“ Herren der „Hinterländer Mountainbiker“ auf ihrer besonderen Tour begleiten. Das Thema: „Geschichte einer fast vergessenen Grenze“. Und diese Geschichte wollten wir mit dem Mountainbike er„fahren“.

Wir radelten entlang eines geschichtsträchtigen, sehr anspruchsvollen 200 Km langen Rundkurses, entlang des hessischen Hinterlandes. 4 Tage, fast ausschließlich über „Stock und Stein“ und selten habe ich einmal für wenige hundert Meter die asphaltierte Straße gesehen. Die Steigungen waren oft mehr als herausfordernd, die Abfahrten hin und wieder sogar für mich als bergerfahrenen Tiroler „halsbrecherisch“. Tiefe Pfützen, Schlamm und grobe Steine waren ebenso auf der Tagesordnung, wie traumhafte Wälder und Wiesen, geheimnisvolle Grenzsteine und schaurige Geschichten entlang der Strecke.

Von Heimatforschern und Historikern habe ich nicht nur viel über die territoriale Entwicklung Hessens erfahren, sondern auch so einiges zum Schaudern und Schmunzeln. Der berühmte Raubüberfall auf eine Postkutsche, das „Recht der ersten Nacht“, geteilte Dörfer, Grenzsteine im Wohnzimmer, oder die „Brooklyn Bridge“ mitten im Hinterland.

Ich könnte jetzt ganz viel berichten über diese tolle Reise.
Neugierig geworden?

Die ausführliche Geschichte und viele tolle Bilder gibt es im Radmagazin RADtouren, in der Ausgabe 6/21, Erscheinungstermin 28.10.2021.


Und wer sind nun diese „Hinterländer Mountainbiker“?
„Eine verrückte kleine Gruppe, immer gut gelaunt, abenteuerlustig, kulturinteressiert und ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Erforschungen“
Wer Näheres wissen möchte: https://www.hinterlaendermountainbiker.de/